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Dankbarkeit

Dankbarkeit, der Schlüssel zum Frieden

Dankbarkeit scheint oft manchmal viel einfacher zu sein als es ist. 

Ist jemand aus der Familie gestorben, wo für sollte man dankbar sein? 

Hat man nicht das bessere Auto als der Nachbar, wofür sollte man denn dankbar sein?

In unserer Gesellschaft ist man schnell unzufrieden. Man Konkurriert gegen jemanden, den es nicht interessiert.


Bild: Schneestern. 

 

Das Dasein des Schneesterns ist nur von kurzer Dauer. Doch er glänzt in all seiner Pracht, 

in der Hoffnung, von jemandem gesehen zu werden und ihn zum Staunen zu bringen. 

Manchmal braucht es nicht viel.


Ein erfülltes Leben haben wir nicht durch Unzufriedenheit, die ständige Konkurrenz - immer das

Bessere als der andere haben zu wollen. 

Wenn wir Dankbar sind, so sind wir zufrieden mit dem was wir haben. 

Wenn wir dankbare Menschen sind, so sind wir frei von Druck und wenn wir frei von Druck sind, 

dann können wir die Freiheit geniessen.

 

Der Lohn unserer Dankbarkeit ist Freude, Freude am Leben. 

Sollten wir nicht wieder viel mehr auf die einfachen Dinge im Leben schauen, als auf jene für 

die man sich ein Leben lang abmüht und hofft, dass man in der Rente genug hat?! 

Ab dem 16. Lebensjahr, bis zum 65. Lebensjahr arbeitet man, dies sind 49 Jahre. Also fast ein 

halbes Jahrhundert verbringt man mit Arbeit, die man wohl oder übel verrichtet. 

 

In dieser Zeit hoffen einige, dass sie dann in der Rente genug haben. Doch wo sind all unsere 

besten Jahre hin, wenn wir steht’s für jemanden anders Leben bzw. arbeiten? 

Von unseren besten Jahren, unserer Blütezeit haben wir dann wohl sehr wenig mitbekommen. 

Stress im Job, Streit in der Ehe, der Familie und so weiter. 

 

Sind wir doch ehrlich zu uns selbst, es ist schon eine Abwärtsspirale:

wir arbeiteen um einen gewissen Lebens- oder Luxusstandart zu erreichen,

dass Privatleben - Familie, Ehe etc. - bleiben eingeschränkt und wir sind unzufrieden.

Schränken wir das Privatleben nicht ein und verzichten auf einen gewissen Standart,

so sind wir unzufrieden, weil wir nicht das Bessere als unsere Mitmenschen haben. 

 

Doch genau da, kommt die Dankbarkeit ins Spiel. 

Dankbarkeit ist ein Schlüssel, ein Juwel, dass wir zuerst ausgraben müssen. 

Kurz gesagt, wir müssen lernen in unserer hektischen Zeit, Dinge zur Seite legen, 

inne halten und uns mal einfach irgendwo hinsetzen und die Natur beobachten. 

Den Moment geniessen. So brechen wir aus und beginnen zu leben.

 

Das Leben ist viel zu kurz um es nicht in Zufriedenheit zu leben.

 

Es ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich. 

 

 

 

04.01.2019